Freitagsgebet in einer Moschee

Wie denkt der Autor des Blogs über den Islam und Muslime?

Hier einige Antworten und Abgrenzungen.

Alle Menschen sind wertvoll. Freigestellt bleibt es jedem, die Einladung  zur Wahrheit anzunehmen oder abzulehnen. Vielleicht meint einer mit Aggression auf die Wahrheit antworten zu müssen. Dafür muss er sich aber verantworten jetzt oder eines späteren Tages. Religionsverbreitung mit Gewalt oder Andersdenkende mit Gewalt zum Schweigen zu bringen, ist sicherlich nicht ohne Gefahr für die Person, die diesen Weg geht und klar abzulehnen.

Durch viele Gespräche mit Muslimen, Christen und Menschen mit anderen Überzeugungen begegnen mir Vorurteile zum Islam, die sachlich falsch sind oder nur halb richtig. Diese möchte ich hier berichtigen helfen.

Manche Medien und Politiker versuchen den Islam als eine Religion darzustellen, von der nichts Böses zu erwarten sei, genauso wie das Christentum. Der Islam werde von Radikalen und Dschihadisten nur missbraucht, sozusagen gekidnappt. Jede Kritik am Islam selbst sei dadurch haltlos. Ja Kritik an sich sei schon intolerant.

Dem widerspreche ich in diesem Block ausdrücklich. Denn der Übergang zwischen vorherrschender islamischer Theologie und islamistischer Ideologie ist fließend. Wenn es überhaupt einen Unterschied gibt. Muslime dürfen natürlich ihren Absolutheitsanspruch äußern, aber sie dürfen davon keinen Machtanspruch ableiten. Doch dann müssen sie sich auch der Islamkritik stellen. Wer Islamkritik in die Ecke eines Vergehens stellt oder gar Gewalt gut heißt, um die muslimische Ehre zu verteidigen, unterscheidet sich nicht von islamischen Terroristen.

Erstens ist der Islam in seinen Quellen nicht mit dem christlichen Glauben gleichzusetzen. So propagiert Mohammed in der islamischen Überlieferung und im Koran die Ausbreitung seines Glaubens mit Gewalt bis nur noch der Islam existiert. Diese Stellen werden von manchen Muslimen im Westen einfach ausgeblendet. Mohammed hat im zweiten Teil seines Lebens genau so gelebt: Gewalt, Raub und Unterdrückung Andersdenkender.

Zweitens gilt in einer Demokratie in Europa, dass keiner wegen seiner Überzeugungen oder seines Glaubens behindert oder verfolgt werden darf. Allerdings darf und sollte jeder Fakten, die der Wahrheit entsprechen, verbreiten und Andersdenkende durch Argumente überzeugen dürfen. Denn nur aufgrund der objektiven Wahrheit kann ein Mensch verantwortlich Entscheidungen treffen. Die Beantwortung der Wahrheitsfrage ist unverzichtbar und es geht nicht darum, unter Aufgabe der Wahrheit, ein friedliches Zusammenleben zu sichern. Ziel muss es sein, aufgrund der Wahrheit zur Toleranz zu finden, die ein Zusammenleben ermöglicht und ein gegenseitiges „Ertragen“ der Unterschiede.

Dieser Blog soll sich mit Fakten und Gründen für die Gewalt und andere negative Vorkommnisse im Islam beschäftigen. Gerne bin ich offen für fundierte Gegenargumente, die meinen bisherigen Überzeugungen widersprechen. Ich bin ja nicht allwissend. Ich vertrete uneingeschränkt die demokratischen Prinzipien von Toleranz und Meinungsvielfalt. Trotzdem müssen sich Muslime fragen lassen, warum gerade hingegebene Muslime Attentate wie in Paris, Orlando, San Barnardino, London und anderswo begehen können und von islamischen Quellen dazu motiviert werden. Der Islam hat unter anderen Problemen auch ein Gewaltproblem. Er muss sich von dem Vorbild Mohammeds lossagen!

Auf der anderen Seite lehne ich jede von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, rechtsradikale oder linksradikale Tendenzen, Nationalismus, Diffamierung und Gewalt ab. Ich stelle mich ausdrücklich auf die Seite von Unterdrückten, ohne aber die Wahrheit aufzugeben. Recht muss Recht bleiben, egal um wen es sich handelt. Die Wahrheit soll ans Licht kommen. Das mag wohl nicht jeder verstehen, aber hier sei es erwähnt. Deshalb vertrete ich die uneingeschränkte Religions- und Meinungsfreiheit und befürworte die kulturelle Vielfalt in Deutschland, Österreich, Schweiz und überall. Keine Volksgruppe ist einer anderen überlegen. Gleichwohl ist nicht alles relativ und auch der Glaube ist nicht relativ, sondern hat reale Auswirkungen in unserer Welt heute. Deshalb muss alles genau geprüft werden und der Wahrheit entsprechend beurteilt werden. Um unserer aller Zukunft willen!

M. Knödler